Ferien August 2017

Da ich noch etwas Überzeit hatte, beschloss ich im August zwei Wochen Ferien zu machen. Zuerst fuhr ich mit dem Wohnmobil zu den drei Zinnen in den Dolomiten wo ich auch eine schöne Wanderung machte. Da hier aber alles überloffen mit Touristen war, besuchte ich danach den Kanton Graubünden, die Walenseeregion und das Appenzell. Die letzten zwei Tage machte ich dann noch eine Motorradtour in den Kanton Graubünden.

Island Juni 2017

Samstag 03.06.2017

Nachdem alle Koffer gepackt waren fuhren wir mit dem Zug nach Kloten und hoben mit etwas Verspätung Richtung Reykjavik ab. Der Flug mit der Iceland Air dauerte nicht ganz vier Stunden und so landeten wir ohne Zwischenfälle auf dem Flugplatz in Keflavik. Dort wartete dann auch schon ein Mitarbeiter von Touring Cars der uns zur Vermieterstation brachte. Nach einer Einführung des Wohnmobils machten wir uns auf den Weg zum ersten Nachtlager neben einem Leuchtturm in der Nähe von Garôur.

Sonntag 04.06.2017

Da es zu dieser Jahreszeit nie mehr richtig Dunkel wird, fing der Tag morgens um 03:00 Uhr mit einem Spaziergang dem Meer entlang an. Die ersten Fotos wurden geknipst und auch ein Flug mit der Drohne um den Leuchtturm musste noch sein, bevor wir uns auf den Weg zum Einkaufen machten. Richtung Reykjavik machten wir noch einen kurzen Besuch bei der Blue Lagoon, einem Freiluftbad mit warmem Thermalwasser. Da wir ja Pfingstsonntag hatten, erwies sich die Suche nach einem Einkaufgeschäft als ziemlich schwierig. Nach einer längeren Suche fanden wir aber dann doch noch einen Laden um uns mit allem einzudecken was wir für die nächsten Tage brauchten. Überrascht waren wir, dass der prall gefüllte Einkaufswagen nicht so viel kostete, wie uns zuvor über das teure Island immer erzählt wurde.
Auf der Fahrt Richtung Norden neben Seen, Flüssen und Bergen schauten wir uns in Borgarnes noch die schöne Kirche an, die auf einem Hügel mit toller Aussicht steht. Unterwegs bogen wir noch zu den Basaltsäulen von Gerôuberg ab um uns diese einzigartige Felsformation aus Lava anzusehen. In Grundarfjörôur fanden wir dann einen Platz mit herrlichem Blick auf den Kirkjufell zum Übernachten. Da das Wetter sehr gut war machte ich auch hier etliche Fotos und ein Video mit der Drohne über den Kirkjufellsfoss


Montag 05.06.2017

Heute fuhren wir um die Halbinsel auf dem sich der Snaefellsjoekull National Park befindet. Den ersten Halt gab es an der Golden Beach, einem kleinen Sandstrand inmitten von schwarzem Lava. Weiter zum Djùpalònssandur Strand wo man einen schönen Ausblick auf den weissen Snaefellsjökull hat. Ein Besuch des kleinen Fischerdörfchens Arnarstapi mit seinem schönen Hafen durfte natürlich auch nicht fehlen.

Nach der Fahrt über das Hochland von Vesturland bei garstigem Wetter fanden wir in der Nähe von Laugarbakki wider einen schönen Platz an der Sonne zum übernachten.

Dienstag 06.06.2017

Das Wetter hat umgeschlagen und der Tag beginnt mit einer dunklen Wolkenecke. Desto trotz besuchten wir den Kolufossar der sich ganz in der Nähe befindet. Da wir Zeitlich gut unterwegs waren, beschlossen wir in Blönduós links abzubiegen, um die Fahrt nach Akureyri über den Norden zu verlängern.

Leider war das Wetter in Akureyri auch nicht besser, es war Windig und Kalt bei Temperaturen um die 2° Celsius. So machte eine Stadtbesichtigung keinen Spass und wir fuhren nach dem Einkaufen weiter Richtung Osten. An dem kleinen See Ljósavatn in der Nähe vom Goôafoss fanden wir wiederum einen herrlichen Platz zum übernachten.

Mittwoch 07.06.2017

Da ich von unseren Reisen immer ein kleines Tagebuch schreibe, begann der Morgen mit Schreibarbeiten, weil ich es bisher versäumt hatte dies zu tun. Etwas später als üblich fuhren wir folglich weiter zum Goôafoss, einem grossen Wasserfall im Norden von Island. Am Goôafoss angekommen, regnete es leider. Folglich beschlossen wir weiter nach Norden zum Städtchen Húsavik zu fahren und den Wasserfall am Nachmittag noch einmal zu besuchen. Im Fischerstädtchen Húsavik war es dann recht frisch, beim Spaziergang durch die Stadt war es spürbar das wir den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht hatten. Trotzdem gab es viel zu sehen und wir waren uns einig das sich der Ausflug hierher gelohnt hatte.

Am späteren Nachmittag fuhren wir dann zurück zum Goôafoss und siehe da, gerade rechtzeitig hat es sich die Sonne überlegt sich wieder einmal zu zeigen. In der Nähe vom See Mývatn hatten wir einen schönen Platz zum Übernachten gefunden und wir waren gerade beim Abendessen, als uns ein Ranger freundlich zu verstehen gab, dass es in der ganzen Region verboten sei auf Parkplätzen zu schlafen. So blieb uns leider nichts anderes übrig als die erste Nacht auf einem Camping zu verbringen.

Donnerstag 08.06.2017

Heute wollten wir die Umgebung vom See Mývatn etwas näher erkunden. Zuerst machten wir bei herrlichem Sonnenschein einen schönen Spaziergang durch ein Naturreservat das direkt am See angelegt wurde. Danach haben wir uns die Unterirdischen Quellen Grjótagjá angesehen. Diese liegen unter einer riesigen Spalte die sich Kilometerweit durch die Landschaft zieht. Nach dem Besuch des Naturbades Mývatn ging es weiter zu den Dampfenden Feldern und Berge Námafjall. Irgendwie beängstigend wenn man bedenkt was da unter einem alles am brodeln ist. Zuletzt besuchten wir dann noch den Kratersee Viti Kraflar der etwas abgelegen in der Nähe von einem Geothermiewerk liegt.

Den krönenden Abschluss machten wir dann bei einer Wanderung zum Dettifoss und Selfoss. Zwei wunderschöne Wasserfälle mit einem schönen Canyon der inmitten einer bizzaren Landschaft liegt. Die Nacht verbrachten wir abgelegen auf einen Platz in der Nähe von Egilsstöðum.

Freitag 09.06.2017

Da wir zeitlich sehr gut im Rennen waren, beschlossen wir unser Glück erneut zu versuchen um endlich diese Puffins, Papageien mit bunten Schnäbeln zu sehen. Wir sind nämlich in Norwegen schon einmal zu der Insel Runde gefahren, waren damals aber enttäuscht weil es keine Puffins zu sehen gab. Die achtzig Kilometer Fahrt, zur Hälfte auf Schotterstrasse hatte sich gelohnt. In der Nähe vom Dörfchen Borgarfjaldalhareppur waren sie in Scharen zu bewundern die kleinen Puffins mit ihren farbigen Schnäbeln.

Die ganze Strecke zurück ging es in die andere Richtung, nämlich zum grossen Wasserfall Hengifoss und Litlanesfoss. Diese zwei Wasserfälle liegen untereinander und sind mit einer acht Kilometer Wanderung zu erreichen. Der Aufstieg hatte sich jedoch gelohnt, denn beide Wasserfälle und die Landschaft sind einzigartig schön. Die Nacht verbrachten wir dann auf der Südseite der Insel an einem herrlichen Platz direkt am Meer.

Samstag 10.06.2017

Der erste Halt an diesem Tag war das kleine Städtchen Djúpivogur wo wir nach einem kleinen Rundgang auch noch unser Wohnmobil getankt und gewaschen hatten. Die Spuren von der achtzig Kilometer langen Schotterpiste waren deutlich zu sehen.

Danach ging die Fahrt an der schönen Küstenstrasse entlang bis nach Vestrahorn. Hier gab es ein altes Wikingerdorf zu besichtigen, viel imposanter war jedoch die Lage mit der schönen Bergkulisse und dem Meer davor. Am Abend erreichten wir unser Tagesziel am Jökulsárlón, direkt am Gletschersee konnten wir unser Wohnmobil für die Nacht parkieren. Stundenlang beobachteten wir wie tonnenschwere Eisbrocken von den Strömungen immer wieder im Kreis gedreht wurden. Um Mitternacht gab es dann noch einen einmaligen Sonnenuntergang direkt hinter dem Gletscher, dieser lockte dann auch dutzende von Fotografen an.

Sonntag 11.06.2017

Bevor es weiterging, spazierten wir noch dem schwarzen Sandstrand am Meer entlang, dort strandeten nämlich die Eisblöcke die dem See dank der Flut entfliehen konnten. Die nächste Sehenswürdigkeit, der Svartifoss wartete schon auf uns. Dieser kleine Wasserfall, der auch aus Basaltfelsen entstanden ist, erreichten wir nach einer kurzen Wanderung den Berg hinauf.

Am Wasserfall Þjóðvegur vorbei fuhren wir bis zu der Schlucht Fjaðrárgljúfur. Diese Vielfalt an Landschaften macht Island wirklich sehenswert, ein Canyon inmitten saftig grüner Wiesen. Auch hier unternahmen wir wieder eine Wanderung bis zum Ende dieser imposanten Schlucht. Die Nacht verbrachten wir nicht weit weg inmitten eines riesigen Lavafeldes auf einem Parkplatz.

Montag 12.06.2017

Heute fuhren wir etwas früher los, denn der Tag startete heute mit einer zweistündigen Wanderung auf den Hjörleifshaugur. Die Aussicht von diesem Berg war gigantisch, schwarzer Strand, eine Steinwüste, endlose Blumenfelder, grüne Wiesen und im Hintergrund die weiss bedeckten Berge.

Das wir im Süden der Insel angekommen sind, merkten wir dann endgültig nach dem Besuch des Reynisfjara und Dyrholaey Strandes. Wir wurden schon bei der Abreise gewarnt, dass es in dieser Region sehr viele Touristen haben wird und so war es dann auch. Nichts für uns und so zogen wir dann auch gleich weiter zum Skogafoss Wasserfall wo wir übernachteten. Bei der Ankunft war leider wieder alles überfüllt, erst am Abend kehrte Ruhe ein und wir waren wieder unter uns.

Dienstag 13.06.2017

Auf der Fahrt weiter Richtung Westen machten wir einen kurzen Halt beim Seljalandsfoss. Ein kleiner, aber sehr schöner Wasserfall, umgeben von saftig grünen Wiesen.

Unser Tagesziel, den Gullfoss und Geysir erreichten wir schon am frühen Nachmittag. Leider war es recht Bewölkt und so machten wir uns nach ein paar Fotos am Gullfoss auf die Suche nach einem Camping. Das in dieser Region wild Campieren fast unmöglich ist wurde uns bei der Anfahrt schon klar, denn jeder Parkplatz war dementsprechend gekennzeichnet. Gleich beim Visitor Center fanden wir dann auch einen schönen aber teuren Campground.

Mittwoch 14.06.2017

Das Warten hatte sich gelohnt, bei wunderschönem Wetter besuchten wir noch einmal den Gullfoss. Anschliessend den Geysir der alle paar Minuten Druck ablässt und einen Wasserstrahl in die Höhe schiesst. Auch hier füllte sich die Region, je länger der Tag dauerte, mit sehr vielen Touristen. Auf dem Weg Richtung Reykjavik machten wir einen kurzen Umweg durch den Thingvellir National Park. Hier wäre ein grosser Graben, der die Europäische und Amerikanische Erdplatte trennt, zu besichtigen gewesen. Da es aber genau bei unserer Ankunft wieder anfing zu regnen, fuhren wir ohne Halt weiter. Unsere letzte Nacht im Wohnmobil verbrachten wir wieder am gleichen Ort wie die erste, nämlich beim Leuchtturm in Gardskalaviti. Ein besonderes Schauspiel bot diesen Abend die Mitternachtssonne, die sich immer zwischen dem Meereshorizont und eine Wolkendecke bewegte und so die verschiedensten Farbtöne hervorzauberte.

Donnerstag 15.06.2017

Heute mussten wir unserem Camper, der uns ohne Panne durch Island führte, wieder beim Vermieter abgeben. Wir waren mit dem Service von Touring Cars sehr zufrieden und können diesen Anbieter somit nur weiterempfehlen. Ein Mitarbeiter brachte uns nach der Abgabe zum Flughafen in Keflavik wo ein Mietwagen für uns bereitstand. Nach einer halbstündigen Fahrt mit dem Suzuki Swift erreichten wir in Reykjavik unser Appartement das wir auch gleich beziehen konnten. Wir schlenderten noch etwas durch die Innenstadt bevor wir uns am Abend wieder einmal in einem Restaurant verwöhnen liessen.

Freitag 16.06.2017

Diesen Freitag gingen wir etwas gemütlicher an, nach dem Ausschlafen und dem Mittagessen machten wir wieder einem etwas längeren Spaziergang durch die Stadt. Das Zentrum mit den verschieden farbigen Häusern ist sehr schön und so richtig Nordisch. Sehenswert ist auch die Harpan Reykjavík Concert Hall, die direkt am Meer gebaut wurde und deren Fassade aus Glas besteht. Da es Wettermässig sehr wechselhaft war genossen wir die restliche Zeit noch in unserem schönen Appartement direkt bei der grossen Hallgrimskirche, auch diese ist ein Touristenmagnet welche jeder Besucher Reykjaviks sehen will.

Das Abendessen bereiteten wir dann wieder selbst zu und es gab schon wieder Lammfleisch. Die Fleischqualität dieses Einheimischen Tieres hat uns auf den Geschmack gebracht und ist sehr empfehlenswert. Den Abend liessen wir dann mit einem feinen Glas Ripasso ausklingen, bevor es hiess die Koffer zu packen. Da unser Rückflug sehr früh startete, mussten wir am Samstag schon um 04:00 Uhr aufstehen.

Fuerteventura November 2016

Noch einmal Sonne tanken bevor der lange Winter wieder beginnt. So flog ich für zehn Tage nach Fuerteventura wo ich eine schöne, ruhige Villa mit Pool gemietet hatte. Da Yvonne keine Ferien nehmen konnte war ich die ersten sechs Tage alleine und machte diverse Ausflüge mit dem Mietwagen um ein paar schöne Fotos zu machen.

Torrentalp September 2016

Wiederum zwei schöne Wochen auf der Torrentalp die viel zu schnell vorbei waren. Obwohl wir dieses Jahr mit dem Wetter nicht so verwöhnt wurden wie die letzten Jahre konnten wir ein paar schöne Wanderungen unternehmen. Ausser dem Torrentgebiet machten wir folgende Wanderungen, Höhenweg Grächen - Saas Fee, Bisse von Varen, Historische Wasserleitung Baldschiedertal und Bettmeralp - Marjelensee - Kühboden - Bettmeralp.

Neuseeland / Australien  März-April 2016

Torrentalp September 2015

Auch dieses Jahr verbrachten wir wieder zwei Wochen Ferien auf der Torrentalp. Nebst den Wanderungen Rund ums Torrentgebiet machten wir auch noch schöne Wanderungen im Val d'Aniviers, Saasertal und in der Aletsch Region.

Skandinavien August 2015

Die ersten drei Wochen im August fuhren wir mit dem Wohnmobil durch Skandinavien. Mit der Fähre Color Fantasie, die mehr einem Kreuzfahrtschiff gleich kam, fuhren wir von Kiel nach Oslo und erreichten somit Norwegen relativ schnell. Da wir Norwegen bereits kannten fuhren wir durch das Landesinnere über den nördlichen Polarkreis bis nach Bodo wo wir noch eine schöne 6h Wanderung zum Litlverivassfossen unternahmen.

Am Abend ging es dann wieder mit einer Fähre von Bodo nach Moskenes auf die Lofoten, das unser eigentliches Ferienziel war. Es hat sich wahrlich gelohnt diese Halbinsel einmal zu besuchen, wunderschöne Landschaft mit kleinen Inseln, Bergen und Fjorden. Der Höhepunkt war dann die Wanderung auf den Reinebringen wo mann eine herrliche Panoramasicht über die Insel hat. Im Norden der Lofoten in Andenes buchten wir noch eine Wale Watching Bootstour mit einem Schnellboot, doch leider sahen wir keine Wale obwohl wir ganze fünf Stunden auf dem Meer umherkurvten. In Narvik machten wir mit der Gondelbahn einen Ausflug auf den Fjellet das im Winter ein Skigebiet ist. Oben angekommen hatte man eine tolle Aussicht über die Stadt und das lange Fjord, leider war das Wetter an diesem Tag nicht sehr gut.


Nach dem durchqueren Nordschwedens erreichten wir das Lappland im Norden von Finnland. Unterwegs konnten wir auch hier eine schöne Landschaft mit vielen Seen, Wasserfällen und endlosen Wäldern bestaunen. Bei der Fahrt Richtung Helsinki besuchten wir unterwegs noch die Städte Kemi und Lathi. Da wir Zeitlich sehr gut unterwegs waren erreichten wir Helsinki zwei Tage früher und hatten somit viel Zeit um diese schöne Stadt zu erkunden. Nebst einer Bootstour und einer Bustour durch die Stadt besuchten wir noch die bekannte Felsenkirche und diverse Museen.


Mit einer Fähre von Viking Line, auf der wir eine sehr schöne Kabine mit Balkon hatten, trafen wir am Morgen in Stockholm ein. Da wir diese Stadt letztes Jahr schon besucht hatten, fuhren wir direkt weiter Richtung Süden. Unterwegs in Schweden besuchten wir wieder zwei Städte, Jönköping und Landskrona haben wir uns diesmal ausgewählt. Nach dem überqueren der Oresundbrücke erreichten wir Dänemark wo wir ganz im Süden eine Nacht verbrachten.


Mit der letzten Fähre von Rodby nach Puttgarden passierten wir die Ostsee und erreichten somit wieder Deutschland. Im kleinen aber sehr schönen Städtchen Hann. Münden verbrachten wir unseren letzten Abend mit einem feinen Abendessen  beim Italiener.
Einmal mehr mussten wir feststellen dass sich eine Reise in den Norden lohnt, zudem wir mit dem Wetter wiederum sehr viel Glück hatten.

 

Albinen Juni 2015

Wie jedes Jahr verbrachten wir die erste Woche im Juni in Albinen. Bei herrlichem Wetter verging aber auch diese Woche leider wie im Flug.

Torrentalp September 2014

Zwei Wochen Wanderferien bei mehrheitlich herrlichem Wetter auf der Torrentalp. Wunderschöne Zeit in der Heimat die einmal mehr viel zu schnell vorbei ging.

USA 2014

Freitag 01.08.2014
Pünktlich um 10:00 hob unser Flugzeug A330-300 der Air Canada in Zürich Richtung Toronto ab. Nach einem ruhigen Flug erreichten wir nach neun Stunden unser Zwischenziel um 12:45 Uhr Ortszeit.  Da nicht viel Zeit zum Umsteigen blieb machten wir uns direkt auf den Weg zu den Gates F, das heisst Einreise in die USA. Mit andern Worten, warten, Sicherheitskontrolle, warten, Einreise Interview mit Fingerabdrücken und Fotos. Als dies dann endlich geschafft war schafften wir es gerade noch zum Gate 66 wo wir nach dem letzten Aufruf in unser Flugzeug einsteigen konnten.
Geschafft, dachten wir, doch jetzt fing es erst richtig an. Wegen Softwareproblemen verzögert sich unser Abflug immer wieder, neu laden und neu booten bis satte drei Stunden um waren. Nun ging es aber los, zumindest bis zur Startbahn. Nach kurzem anfahren auf der Startbahn, bog der Pilot auch gleich wieder rechts ab. Der Grund diesmal waren heftige Gewitter und Tornados im Westen der USA und somit hiess es wieder warten. Nach vier Stunden dann die Hiobsbotschaft, der Flug wird gecancelt und es geht erst am Morgen weiter.
Das heisst für uns wieder Ausreise aus den USA und Einreise in Canada mit ausfüllen aller Einreise Formularen und Kontrollen. Nach dem wir dann endlich den richtigen Schalter am Flughafen gefunden hatten bekamen wir einen Voucher für das Hotel in Toronto und die neuen Bordkarten für den Flug um 09:00 Uhr am Samstag. Nach einem Nachtessen gingen wir dann total Müde, wir sind mittlerweile 23 Stunden Unterwegs, ins Bett.


Samstag 02.08.2014
Tagwache um 05:00 Uhr, denn wir wollten diesen Flug auf keinen Fall verpassen. Am Flughafen angekommen ging alles wieder von vorne los, Ausreise Canada, Einreise USA wieder mit Fingerabdrücken, Foto und Interview, Datenspeicher scheint man hier noch nicht zu kennen.
Dafür hoben  wir dann aber pünktlich um 09:00 Uhr ab und erreichten Denver nach drei Stunden Flug bei angenehmen 31°C.  Mit dem Taxi fuhren wir dann zu Cruise America wo wir nach gerade mal dreissig Minuten schon mit unserem Wohnmobil davon fuhren.
Nach einem Grosseinkauf erreichten wir unser erstes Tagesziel in den Rocky Mountains am späten Nachmittag.


Sonntag 03.08.2014
Bei wunderschönem Wetter fuhren wir am Sonntagmorgen zum Bear Lake wo wir eine kleine Wanderung rund um den See machten. Weiter fuhren wir dann durch die Rockys zur höchst gelegenen Strasse der USA die auf 3700 m.ü.M liegt. Eine Fahrt durch eine herrliche Bergwelt begleitete uns den ganzen Tag bis wir am frühen Nachmittag unseren Camping in Stillwater, direkt am See gelegen, erreichten. Am Abend konnten wir dann zum ersten Mal ein gutes Stück Fleisch auf den Grill legen und den Abend mit einem Glas Rotwein ausklingen lassen.


Montag 04.08.2014
Voller Tatendrang fuhren wir am Morgen in Richtung Laramie das unser Etappenziel war los. Leider war das Wetter nicht mehr so gut wie am Vortag, zumindest regnete es aber vorerst noch nicht. Zuerst fuhren wir durch endlos flache Landschaften und Dörfchen die etwas an die Wildwest Zeiten erinnern.
Danach ging es wieder hinauf bis  auf 3300 m.ü.M zum Lake Marie und Mirror Lake die auf einem einmalig gelegenen Hochplateau liegen. Beindruckt von diesen Weiten fuhren wir dann kurz vor unserem Ziel in ein Gewitter.
Am Abend spazierten wir dann noch in das Zentrum von Laramie wo wir noch einige Einkäufe machten und endlich Weizenfreies Brot fanden. Die Stadt selbst ist nicht gerade Sehenswert, wir staunten beide wie viel Müll man so um ein Haus lagern kann.


Dienstag 05.08.2014
Unser Tagesziel für heute war Douglas, eine kleine Stadt im Bundesstaat Wyoming. Die Fahrt ging erst durch ein sehr flaches Gebiet, dann durch eine schöne hüglige Landschaft.
Nachdem wir auf dem Camping eingecheckt hatten, besuchten wir noch die Ayres Natural Bridge die ganz in der Nähe lag. Ein wunderschöner Park durch den ein Flüsschen floss, eingebettet von rotem Felsen und sehr schönen Bäumen. Zu unserem Erstaunen war der Park fast Menschenleer und dies in der Urlaubshochsaison der USA.
Am Abend gab es dann noch einige kurze Regenschauer mit einem Spektakulären Wolkenschauspiel am Himmel.


Mittwoch 06.08.2014
Am Mittwoch fuhren wir zuerst  bei herrlichem Wetter durch endlos gerade Strassen bis zum Wind Cave National Park. Ein wunderschöner Nationalpark mit viel Grün, Bäumen und Wildtieren. Leider fing es dann aber an wie aus Kübeln zu regnen, was nicht nur uns sondern auch den vielen Bikern die unterwegs waren gar nicht gefiel.
In Mount Rushmore angekommen haben wir uns entschlossen die vier Präsidenten, die in einer Felswand gemeisselt wurden, trotzdem anzusehen, man weiss ja nie ob das Wetter am nächsten Tag noch schlechter wird und die Köpfe gar nicht zu Gesicht bekommt. Trotz starkem Regen war hier sehr viel los, den Leuten scheint das Wetter nichts auszumachen.
Auf dem Camping der ganz in der Nähe war, sah man schnell wer hier die Vorherrschaft hat, Harley Fahrer ohne Ende. Lustig zu sehen wenn vier Biker ein Zelt aufstellen, die Motorräder darin ins Trockene bringen und selbst im Regen stehen bleiben.

Donnerstag 07.08.2014
Petrus scheint wohl auch gut geschlafen zu haben, strahlend blauer Himmel und Sonnenstrahlen weckten uns an diesem Morgen. So  entschlossen wir uns noch einmal zum Mount Rushmore zu fahren um diese Felsformation mit blauem Hintergrund zu sehen. Dieser Entscheid hat sich dann auch wirklich gelohnt, die vier Felsköpfe, die übrigens von 1927-1941 gemeisselt wurden, erschienen in einem ganz anderen Licht.
Weiter ging es dann durch die Black Hills, eine atemberaubende Landschaft mit Seen und Felsspitzen die immer wieder aus dem Wald schauten. Wir waren auch nicht ganz alleine in dieser Region unterwegs, tausende von Motorradfahrern kreuzten uns, so viele Biker auf einem Haufen haben wir noch nie gesehen. Selbst das tanken wurde zu einer Geduldssache, anstehen war angesagt.
Auf dem Highway 14 fuhren wir dann weiter Richtung Buffalo was unser nächstes Etappenziel war. Unterwegs bogen wir allerdings noch ab um uns das Devils Tower National Monument, ein turmartiger Felsmonolith an zu sehen.  Er erhebt sich etwa 265 Meter über sein unmittelbares Umland und besitzt einen Durchmesser von fast 150 Metern. Der Felsen wird von mehreren Völkern der Prärieindianer als Wohnsitz des Grizzlybären angesehen und ist für sie ein heiliger Ort. Nach dem es zwischenzeitlich etwas ruhiger wurde, hatte es auch hier wieder tausende von Harley Motorradfahrern die etwas zur Akustik beitrugen.
Mit einem Büffelsteak, einem Glas Rotwein und zwei Partien Skypo liessen wir den Abend dann in Buffalo etwas ruhiger zu Ende gehen.


Freitag 08.08.2014
Vom Deer Park RV in Buffalo starteten wir den Freitag bei schönem Wetter in Richtung Cody, der Buffalo Bill Metropole in Wyoming. Nach dem es am Anfang wieder ziemlich flach war, ging es dann aber plötzlich steil hinauf auf 2600 m.ü.M. Wir befinden uns nun im Bighorn National Forest, diese Gegend sieht dem Jura sehr ähnlich, ein sehr schönes Hochplateau. Auf dem Weg zur Abfahrt befinden sich die Shell Falls, eine Schlucht durch die ein Fluss fliesst. Hier haben wir dann einen Halt eingelegt und uns die Falls mal etwas näher angesehen, immer wieder faszinierend wie sich das Wasser seinen Weg sucht.
Nach dem wir endlose Weiten durchquert hatten erreichten wir am frühen Nachmittag das Städtchen Cody, das wir uns dann auch angeschaut haben.
Der Ort Cody im Bighorn Basin im US-Bundesstaat Wyoming wurde 1896 von Buffalo Bill und einigen Investoren gegründet und nach ihm benannt. Dort befinden sich das hierher umgesetzte Geburtshaus von Cody, das historische Irma Hotel mit der alten Cody-Bar, das Buffalo Bill Historical Center, das Blockhaus des Original Buffalo Bill Museums und das Monument Buffalo Bill Cody – the Scout aus dem Jahr 1923 von Gertrude Vanderbilt Whitney, der Begründerin des Whitney Museum of American Art in New York City. Das Buffalo Bill Historical Center enthält verschiedene Museen: The Buffalo Bill Museum, The Plains Indian Museum, The Whitney Gallery of Western Art und The Draper Museum of Natural History.

Samstag 09.08.2014
Dem North Fork Shoshone River entlang fuhren wir durch eine sehr schöne Landschaft zum Ost Eingang des Yellowstone National Park. Am Yellowstone Lake vorbei ging es dann Richtung Norden wo wir uns noch die Lower Falls angesehen haben. Gewaltig wie sich diese Wassermasse durch den engen Abgrund quetschen und auch den Canyon selbst lohnt es sich anzusehen.
Am späteren Nachmittag haben wir uns  dann auf dem Canyon Campground eingerichtet, denn wir zum Glück reserviert hatten, den es war wie erwartet alles ausgebucht. Ein sehr schönes Plätzchen mitten im Wald und rundherum standen massenhaft wunderschöne Steinpilze wie sie bei uns selten zu sehen sind. Das Campfire durfte natürlich auch hier nicht fehlen denn zum Abendessen gab es noch ein gutes Stück Fleisch.


Sonntag 10.08.2014
Nach einer kalten Nacht auf 2500 m.ü,M machten wir uns am Sonntagmorgen auf den Weg den Yellowstone NP zu erkunden. Der Yellowstone NP wurde übrigens 1872 gegründet und ist somit der älteste Nationalpark der Welt. Das erste Ziel waren die Tower Falls, ein kleinerer Wasserfall der dann auch gleich in den Yellowstone River fliesst. Mit einer kleiner Wanderung durch eine schöne Landschaft die etwas an Kanada erinnert liefen wir hinunter zum Yellowstone River, von diesem hat der Park auch seinen Namen übernommen.
Weiter ging es dann Richtung Westen wo wir uns diverse Geysere und brodelnde Löcher angesehen haben, unter anderem Hot Springs, Swan Lake, Noris Geyser Bassin, Gibbon Falls, Firehole River, Grand Prismatic Spring, Sapphire Pool Biscuit Bassin und das Black Sand Bassin.
Zum Schluss stand dann noch der Old Faithful Geyser auf dem Programm, der wohl bekannteste Geyser im Yellowstone NP der ca. alle 90 Minuten einmal Druck ablässt. Da wir noch etwas Zeit hatten bevor dieses Schauspiel losging, haben wir ins noch das Hotel Old Faithful Inn angesehen. Ein riesiges Hotel das total aus Holz gebaut wurde, alleine die Lobby ist schon sehenswert.
Wir sind etwas enttäuscht das wir in diesem Park nicht mehr Tiere gesehen haben, dazu müsste man aber wohl am frühen Morgen starten wenn noch nicht so viele Leute unterwegs sind.
Die Nacht verbrachten wir dann auf dem Grand Village Campground der auch wieder total ausgebucht war.


Montag 11.08.2014
Leider ist es Zeit den Yellowstone National Park schon wieder zu verlassen, wir fahren Richtung Süden zum Teton National Park. Der Grand-Teton-National Park liegt im Westen von Wyomng südlich des Yellowstone National Parks. Er hat seinen Namen von der Teton-Kette, die sich in Nord/Süd-Richtung durch den Park zieht. Östlich der Berge liegt die weite Ebene mit dem Namen Jackson Hole und der große Bergsee Jakson Lake, außerdem die kleineren Seen Leigh Lake und Jenny Lake.
Nach einem Grosseinkauf in Idaho Falls, wir haben nun den Bundesstaat gewechselt, richteten wir uns auf dem Snake River RV Park für die Nacht ein. Was wir dann sahen war weniger schön, ein Flat Tire (Plattfuss) an einem der Zwillingsräder hinten. Nun war das wenige Englisch das ich kann gefragt und dank der Mithilfe vom Campingpersonal sollte der Reifen am nächsten Morgen repariert werden.


Dienstag 12.08.2014
Der Tag begann mit einem Telefonanruf um 08:00 Uhr, es War der Reifenservice und sie wollten in einer Stunde bei uns sein. Gut dachten wir, dann können wir ja auch schon bald weiter, es wurden dann aber drei Stunden daraus. Als der Reifen dann gewechselt war hatten wir ein weiteres Problem, nun hatten wir einen defekten Ersatzreifen im Kofferraum. Also entschlossen wir uns zur Geschäftsstelle des Reifenservices  zu fahren um einen neuen Reifen auf die Felge zu montieren. Eigentlich eine kurze Angelegenheit, wenn da nicht Cruise America noch zwei Stunden gebraucht hätte um zu entscheiden ob es einen neuen Reifen gibt oder nicht. Um 14:00 Uhr fuhren wir dann mit einem neuen Ersatzreifen endlich los zu unserem Etappenziel in Twin Falls.
Kurz bevor wir Twin Falls erreichten schauten wir uns noch die davor liegenden Shoshone Falls an. Die Shoshone Falls gehören zu den größten Wasserfällen in Nordwesten der Vereinigten Staaten. Sie liegen am Snake River, der im Yellowstone-Nationalpark entspringt und durch Wyoming nach Idaho fließt. Ungefähr 3 mi(4,8 km) östlich der Ortschaft Twin Falls rauscht das Wasser über eine knapp 300 m breite Felskante etwa 65 m in die Tiefe. Manchmal werden die Fälle auch als „Niagara of the West“ (Niagarafälle des Westens) bezeichnet, sie sind etwa 14 m höher als diese.


Mittwoch 13.08.2014
Die Route für Mittwoch war von Twin Falls nach Catfish Junction RV Park. Da wir genügend Zeit für diese Strecke hatten wollten wir uns noch die Stadt Boise ansehen, ein Outlet Store am Eingang der Stadt machte uns jedoch einen Strich durch unser Programm. Statt Stadtbesichtigung war shoppen angesagt, bei diesen Preisen auf Markenartikel kann man einfach nicht anders.
Der RV Park auf dem wir reserviert hatten lag total abseits mitten in der Pampas und ausser einem zweiten Ehepaar hatten wir den ganzen Camping für uns. Etwas Ruhe tat auch mal gut und so haben wir den Abend mit ein paar Partien Skypo verbracht.


Donnerstag 14.08.2014
Unser Tagesziel für heute war der Willowa Lake in Oregon. Endlich wieder einmal eine Landschaft mit Bergen, Bäumen und einem See. Irgendwie hatten wir plötzlich das Gefühl in der Schweiz zu sein, Schweizerwappen, Kantonswappen, Volkstümliche Musik und Luftseilbahn, alles war vorhanden. Mehr als zu einem Spaziergang hat es dann aber leider nicht gereicht weil es plötzlich stark zu regnen begann, eben wie in der Schweiz J
Sollte das Wetter für den nächsten Morgen besser werden, haben wir uns entschieden noch mit der Luftseilbahn auf den Mount Howard zu fahren.


Freitag 15.08.2014
Da die Bergspitzen immer noch Wolkenverhangen waren, haben wir uns entschlossen nicht auf den Berg zu fahren. Also ging es weiter Richtung Norden, zuerst durch schöne bewaldete Berglandschaft, dann durch eine Ebene mit endlos langen Feldern. Wir haben uns gefragt wie diese bewirtschaftet werden, soweit man sieht ein einziges Feld. Da hat man ja Tage um mit dem Traktor nur einmal hin und zurück zu fahren.
Mitten in dieser Einöde lag eine Oase, unser Campground der Lyons Ferry Marina KOA. Nach dem einchecken haben wir uns noch die Palouse Falls, die nur etwa zwanzig Minuten entfernt waren, angesehen. Wieder einmal ein Wunder der Natur wie in dieser flachen Landschaft plötzlich solch grosse Canyons entstehen können, einer der schönsten Wasserfälle die wir bisher gesehen hatten.


Samstag 16.08.2014
Früh am Morgen stand ich auf um noch ein paar Bilder von der imposanten Eisenbahnbrücke im Lyons Ferry Marina mit Sonnenaufgang machen zu können. Meiner Meinung nach hat es sich gelohnt, da doch die Farben am Morgen und abends auf den Bildern am besten zur Geltung kommen.
Da wir die Route für heute etwas gekürzt hatten, fuhren wir etwas später als sonst los. Um Mittag haben wir schon auf dem Pier 4 RV Park eingecheckt. Dann fuhren wir noch ins Städtchen Lake Moses um uns die Innenstadt anzusehen, doch da gab es nichts Sehenswertes. Leider sind hier die meisten Städte und Dörfer ohne Historische Innenstadt oder Dorfkern wie man es bei uns kennt. Um uns die Zeit zu vertreiben haben wir entschlossen noch etwas shoppen zu gehen, da wir aber auch hier nichts gescheites gefunden hatten, fuhren wir zurück auf den Camping und machten uns einen gemütlichen Nachmittag.


Sonntag 17.08.2014
Nach dem wir alles geleert, gefüllt und kontrolliert hatten fuhren wir am Sonntag gegen 09:00 Uhr von Moses Lake weg. Unser Ziel für heute war der Riverbend RV Park der im Methow Valley.
Die Route führte am Grand Coulee entlang, eine sehr imposante Strecke die eingebettet von hohen Felswänden war. Die Grand-Coulee-Talsperre ist eine Talsperre mit einer Gewichtsstaumauer und einem Wasserkraftwerk am Columbia River im US-Bundesstaat Washington. Neben der Hoover-Talsperre gehört sie zu den bekanntesten Talsperren der USA. Der Stausee heißt Franklin Delano Roosevelt Lake, nach dem früheren amerikanischen Präsidenten Franklin Delano Roosevelt, der während der Planung und des Baus Präsident war. Er wurde 1946 zur Lake Roosevelt National Recreation Area erklärt.
Bei Bridgeport haben wir noch einmal aufgetankt und uns den Chief Joseph Dam angesehen, auch diese Staumauer war riesig.
Am frühen Nachmittag erreichten wir unser Ziel und machten es uns im Schatten der Bäume Gemütlich, denn es war an diesem Tag satte 34°C warm und wir merkten Unterwegs beim Frühstück  dass unsere Raumklimaanlage gar nicht funktioniert.


Montag 18.08.2014
Nach nur wenigen Fahrminuten erreichten wir das kleine Städtchen Winthrop das man gesehen haben muss wenn man hier in der Region ist. Winthrop ist bekannt dafür, dass alle Gebäude im Stil des Wilden Westens errichtet sind. Dies macht die Siedlung zu einem beliebten Ausflugsziel. Winthrop ist im Winter von mehr als 170 km Langlaufloipen umgeben.
Dass man Wildtiere mitten in der Stadt auf zwei Meter Entfernung fotografieren kann ist auch etwas seltsam.
Danach ging es wieder steil den Berg hinauf in den North Cascades National Park wo wieder wunderschöne Wälder und Bergseen auf uns warteten. Der Türkis blaue Diablo Lake und die saftig grünen Wälder erinnerten uns wieder einmal an Kanada. Dem Skagit River entlang fuhren wir dann zu unserem Ziel dem Grandy Creek RV Resort & Campground. Trotz der hohen lokalen Brandgefahr konnten wir hier wieder einmal ein Campfire machen und grillieren. Zum Dessert gab es dann noch Brombeeren die man hier Kiloweise pflücken konnte.


Dienstag 19.08.2014
Wir haben uns entschlossen die letzte Nacht in einem Hotel zu verbringen damit wir am letzten Tag weniger Stress mit der Abreise haben. Nachdem das Hotel gebucht war, fuhren wir noch zum Wohnmobilvermieter der ganz in der Nähe lag um ihm Bescheid zu sagen dass wir unser RV schon am Freitag abgeben.
Danach ging die Fahrt durch den Wenatchee National Forest in die Alpen wie sie es hier nennen. Über den Stevens Pass fuhren wir zuerst zum Lake Wenatchee wo wir nur kurz Halt machten, danach in den Freistaat Bayern J
Leavenworth verfügte bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts über einen bedeutenden Güterverladebahnhof als größten Wirtschaftsfaktor der Gemeinde. Als nach dessen Schließung im Zuge einer Verlegung der Eisenbahnlinien die Wirtschaft zusammenbrach, drohte Leavenworth eine Geisterstadt zu werden. In den 1960er Jahren gestalteten die verbliebenen Einwohner mit großem Engagement – und ohne dass es dafür historische Gründe gegeben hätte – die Stadt um zu einem „typischen“ Bergort in den Alpen. Die Illusion eines bayerischen Bergdorfes wird durch die umliegenden Berge noch verstärkt. Wir genossen die herrlich mit Blumen geschmückten Strassen und Häuser da wir in diesen Ferien oft durch öde Wüstenlandschaften gefahren sind.
Nach einem Nachtessen beim Italiener, der dann plötzlich eine mexikanische Speisekarte vorlegte, beendeten wir den Tag nach einem halbstündigen Fussmarsch auf dem etwas abgelegenen Pine Village KOA Campground.


Mittwoch 20.08.2014
Eigentlich wollten wir heute in den Mount Rainer National Park fahren, wir hatten uns aber entschlossen einen Tag mehr in Seattle zu verbringen. Auf den Weg dorthin machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp beim Snoqualmie Falls der im King County, Bundesstaat Washington liegt.
Als wir auf dem Seattle / Tacoma RV KOA angekommen waren, machten wir uns erst einmal schlau wie wir am Tag darauf am besten in die Stadt kommen. Dank der freundlichen Mithilfe der Angestellten auf dem Camping sollte das am Donnerstag eigentlich kein Problem sein.
Am Abend zündeten wir ein letztes mahl den Grill an um das restliche Holz zu verbrennen und zwei feine Schweinssteak darauf zu braten.


Donnerstag 21.08.2014
Seattle wir kommen, zuerst fuhren wir mit dem Bus bis SeaTac Flughafen, dann mit der Light Rail bis Westlake und schon waren wir nach etwa einer Stunde mitten in der Stadt.
Zuerst besuchten wir den Farmers Market der direkt am Meer lag. Da hier für uns zu viele Leute unterwegs waren, durchliefen wir den Markt nur ganz kurz. Der Markt war an und für sich sehr schön, die feine frische Ware wurde sehr schön präsentiert.
Danach liefen wir durch die ganze Stadt bis zum Museum of History and Industry das direkt am Lake Union lag. Von hier aus gingen wir dann zur wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit von Seattle, dem Space Needle. Auf den Turm selbst sind wir nicht gefahren, erstens weil die Kolonne zu lang war und zweitens weil es sehr teuer ist. So liefen wir wieder hinunter zum Meer und den ganzen Weg den Piers entlang, von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf die Skyline von Seattle. Den Besuch des Chinatown-Viertels hätten wir uns dann sparen können, hier gab es im Gegensatz zu Vancouver gar nichts zu sehen. Müde und voll von neuen Eindrücken dieser schönen Stadt gingen wir dann wieder zurück zu unserem Camper indem wir unsere letzte Nacht auf einem Campingplatz verbrachten.


Freitag 22.08.2014
Heute war der Tag der Rückgabe unseres Wohnmobils. Es hiess also Koffer packen, Innenraum reinigen und alle Tanks entleeren. Etwas nach Mittag erreichten wir dann die Vermieterstation die ganz im Norden von Seattle in Everett lag. Auch das abgeben war so schnell erledigt wie die Übernahme und so fuhren wir nach gut einer halben Stunde mit dem Taxi ins Hamilton Inn & Suites wo wir für die letzte Nacht ein Zimmer gebucht hatten.
Am späten Nachmittag machten wir uns noch einmal auf den Weg in die Innenstadt um etwas gutes zu Essen. Auf der Fahrt dorthin haben wir mitbekommen das noch ein American Football Spiel der Seattle Seahawks, dem Sieger der diesjährigen Super Bowl stattfindet. Das wäre doch mal was, hatten wir uns gedacht und sind mit den andern beim Stadion ausgestiegen. Leider war das Spiel aber schon ausverkauft (72‘000) und dem Tickethändler auf der Strasse haben wir das Angebot von 300.- Dollar für zwei Tickets abgelehnt da wir dachten dass er uns sowieso über den Tisch ziehen will. Wie sich aber nachher herausstellte hätten diese zwei Plätze in Wirklichkeit 800.- Dollar gekostet. Wir sind dann stattdessen in die Innenstadt und haben ein sehr gutes Restaurant gefunden wo wir einen schönen letzten Abend verbrachten.


Samstag 23.08.2014
Nach dem Frühstück im Hotel das ganz in der Nähe des Flughafens war traten wir unsere Heimreise an. Nach knapp zehn Stunden und einem ruhigen Flug sind wir in Frankfurt zwischen gelandet. Da wir nur eine Stunde Zeit hatten um den Anschlussflug zu erreichen wurde es auch hier wieder knapp und wir stiegen als letzte in das Flugzeug nach Zürich ein. Bis nach Zürich flogen wir dann gut eine halbe Stunde, mit dem Zug und Bus bis nach Kriegstetten wo wir doch etwas erschöpft genau um 13:00 Uhr ankamen.
Drei Wochen im Nordwesten der USA die uns sehr gut gefallen hatten, wobei es zu sagen gibt dass die Route vom letzten Jahr doch um einiges Interessanter war weil es einfach viel mehr zu sehen gab.

 

Schweden Juni 2014

Die ersten zwei Wochen im Juni fuhren wir mit dem Wohnmobil nach Südschweden. Von Travemünde ging es mit der Fähre 9,5 Stunden nach Trelleborg. Zum Glück hatten wir eine Kabine gebucht, so konnten wir uns von der langen Anfahrt etwas erholen.

In Schweden angekommen fuhren wir an der Ostküste entlang bis nach Stockholm. Unterwegs schauten wir uns diverse Städte und Schlösser an, die Insel Öland durfte natürlich auch nicht fehlen.

Was uns sehr gut gefallen hatte, waren die einsamen Plätze an Seen oder am Meer wo wir jeweils übernachteten. In Vimmerby haben wir den Park Astrid Lindgren Värld besucht, ein Freizeitpark für die Kleinen der auch Erwachsene begeistert.

In Stockholm blieben wir dann drei Tage, nebst der Altstadt haben wir noch den Park Skansen besucht, dass so etwas war wir bei uns der Ballenberg. Zufälligerweise war dann auch noch der Nationalfeiertag in Schweden und wir durften die Königsfamilie hautnah miterleben.

In der zweiten Woche fuhren wir dann im Landesinnern bis nach Kopenhagen. Unterwegs besuchten wir wieder diverse Städte und Sehenswürdigkeiten, zudem fanden wir auch hier wieder wunderschöne Plätze zum übernachten.

Mit der Fähre von Rodby nach Puttgarden erreichten wir wieder Deutschland, dort haben wir noch eine Wanderung im Bergpark Wilhelmshöhe gemacht, und uns die Frankfurter Innenstadt angesehen.

Zwei wunderschöne Wochen, in einem Land das wir bestimmt nicht zum letzten mal gesehen haben, die leider viel zu schnell vorbei waren.

Ferien Westen USA September 2013

Am 31. August 2013 starteten wir zu unseren Ferien in den Westen der USA um die vielen Nationalparks dort zu besuchen.

Die ersten drei Tage verbrachten wir in Los Angeles, von dort aus haben wir uns die USS Midway in San Diego und die Universal Studios in Hollywood angesehen. Danach ging es dann mit dem Wohnmobil nach Las Vegas das uns sehr gut gefallen hat, hier scheint nichts unmöglich zu sein.

Nun ging es in die Nationalparks und zwar in folgender Reihenfolge: Route 66, Grand Canyon, Lake Jacobs, Lake Powell, Antelope Canyon, Horseshoe Bend, Monument Valley, Arches NP, Goblin State Park, Canyonland NP, Capitol Reef NP, Glen Canyon NP, Bryce Canyon NP, Zion NP, anschliessend verbrachten wir eine weitere Nacht in Las Vegas.

Danach folgten die nächsten Nationalparks, Death Valley NP, Sequoia NP, Kings Canyon NP, Yosemite NP, Tioga Pass, Mono Lake, Lake Tahoe. Jetzt war wieder eine Stadt an der Reihe, so fuhren wir nach San Francisco wo wir fünf Tage waren. Zu unserer Überraschung fand dort noch der America's Cup statt. Eindrücklich war auch der Besuch der Gefängnisinsel Alcatraz und der Golden Gate Bridge.

Der Küste entlang fuhren wir wieder zurück nach Los Angeles wo wir unser Wohnmobil abgeben mussten. Unterwegs besuchten wir in Monterey noch das Bay Aquarium das auch sehr schön war.

Nach 6500 Kilometern und vier wunderschönen Wochen flogen wir mit einer A380 der Air France am 28. September wieder zurück in die Schweiz. Diese Ferien werden uns noch lange in Erinnerung bleiben, unvergesslich diese verschiedenen und schönen Landschaften.

Zudem hatten wir noch sehr viel Glück, der Yosemite NP wurde erst eine Woche vor unserer Durchfahrt wegen eines Waldbrandes wieder geöffnet. Am Montag nach unseren Ferien wurden alle Nationalparks geschlossen weil die Amis sich wegen des Budgets nicht einigen konnten.

Ferien Holland / Norddeutschland August 2013

Mitte August machte ich alleine eine Rundfahrt mit einem kleinen Wohnmobil im Norden von Holland und Deutschland. Erster Aufenthalt war Amsterdam, dann ging es weiter nach Harlingen und Leewarden das im Friesland liegt. Danach ging die Fahrt in Deutschland weiter wo ich unter anderem die folgenden Städte besuchte - Stade, Lübeck, Wismar, Rostock, Insel Rügen, Schwerin, Ludwigslust, Lüneburg, Hamburg und zuletzt noch Celle wo gerade ein Oldtimertreffen statt fand.

Eine Woche Ferien in Albinen Mai 2013

Trotz des winterlichen Wetters haben wir eine schöne Woche in Albinen gehabt. Nebst einer Wanderung beim Lac de Derborence machten wir meherer Spaziergänge rund um das Dorf. Am Donnerstag war noch das Fronleichnamsfest, wieder einmal mit Freunden über alte Geschichten von früher zu reden war sehr schön.

Wanderferien Torrentalp (VS) September 2012

Wie schon letztes Jahr machten wir wieder zwei Wochen Wanderferien auf der Torrentalp. Auch dieses Jahr war das Wetter wieder auf unserer Seite und so konnten wir ein paar schöne Wandertouren machen. Nebst zahlreichen kleineren Touren hier ein paar Highlights:

Zum Warmlaufen hatten wir die Tour zur Fluekapelle - Rinderhütte - Torrentalp gewählt (5 Std).

Einen schönen Ausflug machten wir nach Savièse wo wir der Bisse du Torrent-Neuf entlang liefen, eine leichte aber interessante Wanderung mit vier Hängebrücken (2,5 Std).

Die schönste Route war zugleich auch die längste (6,5 Std) und ging von Leukerbad nach Montana. Das Panorama dass man auf dieser Tour geniessen kann ist einfach atemberaubend.

Die anstrengenste Tour (6 Std) ging jedoch von der Gemmi zur Lämmernhütte - Rote Totz - Rote Chumme und zurück zur Gemmi. Erschwerend war hier dass auf der Bernerseite praktisch keine Markierungen mehr zu sehen waren und das Wetter auch immer mehr zu machte. Zur Belohnung hatten wir dann aber das Glück ein paar Steinböcke zu sehen.

Nicht fehlen durfte natürlich die Wanderung zum Wysse See - Galm - Oberu - Tschärmilonga und zurück zur Torrentalp (4,5 Std).

Die letzte Tour ging von der Torrentalp - Restipass - Restialp - Kummenalp - Hockenalp - Lauchernalp ins Lötschental (4,5 Std).

 

Panoramas Ferien Torrentalp 2012

 

Reise durch Schottland August 2012

Anfangs August fuhren wir für 2,5 Wochen mit dem Wohnmobil durch Schottland. Nach dem wir in Deutschland das Wohnmobil übernommen hatten ging es mit der Fähre von Calais nach Dover. Quer durch England Richtung Norden bis in den Süden Schottlands den wir bereits am zweiten Tag erreichten. Der Westküste entlang fuhren wir nach besichtigung mehrerer Schlösser bis zur Isle of Sky, einer der schönsten Plätze auf unserer Reise. Über Inverness fuhren wir dann an die Ostküste, unterwegs haben wir noch das Fort Georges, Elgin Cathedral, Glenfiddich Distillery und natürlich weitere Schlösser besichtigt. Am Freitag sind wir dann in Edinburgh angekommen wo wir für drei Tage blieben und uns am Samstag das Military Tattoo angeschaut haben. Ein Ereignis das man gesehen haben muss, diese Kulisse und die Perfektion der Gruppen ist einmalig. "Top Secret" aus Basel war auch wieder dabei und diese haben uns nebst den Norwegern auch am besten gefallen. Edinburgh ist auch so eine Reise wert, was es hier alles zu sehen gibt ist einfach genial.

Am Montag haben wir Schottland verlassen und sind in die englische Hauptstadt London gefahren. Nach dem wir etwas ausserhalb London's endlich einen Campinplatz gefunden hatten, machten wir uns am Mittwoch auf den Weg in diese riesige Stadt. Auch London hat uns sehr gut gefallen, an jeder Ecke gibt es immer wieder etwas interessantes zu sehen.

Auf der Rückreise haben wir noch in La Panne, einem belgischen Ferienort übernachtet und uns am darauf folgenden Tag den Circuit de Spa angeschaut. Die letzte Nacht verbrachten wir dann in Briedern an der Mosel wo unglücklicher Weise noch ein Weinfest statt fand :-)

Schottland ist vor allem wegen der Landschaft eine Reise wert, obwohl es hier nicht so aufgeräumt und sauber wie etwa in Norwegen ist. Der einzige Grund nicht wieder nach Schottland zu fahren sind diese kleinen Stechmücken (Midgets) die vor allem im Westen vorkommen. Nicht hunderte, nein tausende von diesen Biestern machen am Abend bei Windstille einen Aufenthalt draussen unmöglich.

 

Ferien in Florida Dezember 2011

Um dem garstigen Winterwetter etwas aus dem Weg zu gehen haben wir uns entschlossen für zwei Wochen nach Florida zu reisen und vor Weihnachten noch etwas Wärme zu tanken. An der Westküste Floridas in Cape Coral haben wir eine Villa mit einem kleinen Boot gemietet. Bei schönem Wetter und Temperaturen zwischen 21°C und 29°C durften wir zwei wunderschöne Wochen erleben. Nebst mehreren Bootstouren auf welchen wir immer Delphine gesehen haben, verbrachten wir die Zeit mit shoppen weil hier die Markenkleider wircklich sehr viel billiger sind. Beim Besuch des Corkscrew Swamp Sanctuary Parks und des Gatoramas hatten wir die Gelegenheit das Nationaltier Floridas den Alligator etwas näher kennen zu lernen. Dank einem Rückenwind von über 300km/h war der Rückflug fast drei Stunden kürzer als der Hinflug und wir sind wieder gut in Kriegstetten angekommen.

Wanderferien Torrentalp (VS) September 2011

Bei prächtigem Herbstwetter (14 Sonnentage) machten wir dieses Jahr Wanderferien in der Alphütte meiner Schwester auf der Torrentalp. Gleich am ersten Tag liefen wir von der Torrentalp zur Rinderhütte und von dort über den alten Stafel zurück zur Alpe. Am Sonntag wanderten wir auf dem neuen Weg nach Leukerbad um den Schafabzug von der Gemmi zu sehen, über die Albinerleitern ging es dann zurück nach Flaschen und von dort mit den Gondeln nach Hause. Mit Steffie wanderten wir am Mittwoch zum Wysse See, Galm, Oberu, Tschärmilonga und zurück zur Torrentalp. Am Freitag war um 03:30 Uhr Tagwache denn wir schauten uns den Sonnenaufgang auf dem Torrenthorn (2998 müM) an. Die 1000m Aufstieg in 2 1/2 Stunden bei Vollmond haben sich gelohnt denn es war wieder einmal ein wunderschöner Morgen. Mit einer Kletterpartie über den Schafberg wo wir insgesamt über 30 Gemsen gesehen haben ging es wieder zurück ins Bett. Nach einem verschneiten Wochenende fuhren wir am Dienstag nach Leukerbad und wanderten durch die Schlucht des Quellenweges. Am Mittwoch ging es in das Aletschgebiet wo wir von Riederalp zur Riederfurka, Bettmerhorn und zur Fiescheralp liefen. Am Donnerstag wanderten wir von der Torrentalp nach Leukerbad, Majingalp, Flüealp, Flüekapelle, Clabinualp, Melkerboden und zurück nach Leukerbad. Die anstrengenste Wanderung machten wir dann am zweiten Freitag, von Leukerbad (1400 müM) hinauf auf die Gemmi und von dort zur Lämmerenhütte (2500 müM) und zurück.

Norwegen, Schweden, Dänemark August 2011

Am 05. August 2011 begannen unsere Ferien in den Norden, den ersten Tag fuhren wir nach Goldenstedt (D) wo wir unseren Audi gegen ein Wohnmobil tauschten. Nach einem  Grosseinkauf schafften wir es noch bis nach Bremen wo wir nach einem Stadtrundgang unsere erste Nacht verbrachten. Am Samstag waren dann nochmals 650 km Fahrt bis nach Hirtshals angesagt wo die Fähre Pünktlich um 20:30 Uhr die Seile löste. Nach einer ruhigen Überfahrt mit einem feinen Nachtessen trafen wir dann um Mitternacht in Kristiansand ein wo wir ausserhalb der Stadt auf einem Parkplatz übernachteten.
Die ersten zwei Tage waren Wettermässig so wie wir es in Norwegen erwartet hatten, es regnete wie aus Kübeln. Wir fuhren in der Region Telemark bis nach Dalen und am Tag darauf durch eine wunderschönen Landschaft in das Städtchen Egersund. Übernachtet haben wir ausserhalb auf einem Hügel direkt neben einem Leuchtturm.
Weiter ging es dann nach Stavanger wo zufällig das Passagierschiff „Queen Mary 2“ im Hafen war, gigantisch dieses Schiff, da sehen fünf Stöckige Häuser daneben klein aus. Diese Hafenstadt hat uns in Norwegen am besten gefallen, sehr sauber und ein prächtiges Viertel mit geschmückten kleinen Häuschen.
Nach der Nacht auf dem Camping Preikestolen machten wir uns auf den Weg diese doch sehr bekannte Felsklippe zu erklimmen, insgesamt vier Stunden Fussmarsch waren dazu nötig. Die Anstrengung hat sich aber gelohnt, eine Aussicht auf das Lysefjord war der Lohn dafür, für mich das eindrücklichste Erlebnis der ganzen Ferien. Es ist ratsam am Morgen früh zu starten, denn als wir uns wieder auf den Rückweg machten kamen uns ganze Völkerscharen entgegen. Noch am selben Tag sind wir dann bis nach Jelsa, einem malerischen Fischerdörfchen gefahren wo ich auch ein paar schöne Nachtaufnahmen machen konnte.
Auf der Fahrt in Richtung Bergen konnten wir die Wassefälle Latefossen, Voringsfossen und Steinsdalsfossen bestaunen, der letzte hat uns am besten gefallen. In Bergen blieben wir dann auch zwei Tage und machten einen Ausflug auf den Hausberg mit der Floyenbahn, bei schönem Wetter hatten wir dort eine wunderschöne Aussicht auf die ganze Stadt. Nach einer Fahrt auf einer sehr schmalen Strasse sind wir dann am Sognefjord angekommen, das längste Fjord in Norwegen.
Bevor wir auf der Vogelinsel Runde eintrafen haben wir den Tag mit Pilze und Beerensammeln verbracht die es dann auch zum Abendessen gab. Am Tag darauf machten wir eine drei Stündige Wanderung zu den bekannten Nistplätzen der dort lebenden Vögel, leider war das Wetter nach vier Tagen Sonnenschein wieder schlechter.
Bei einer Fahrt durch Regen und Nebel haben wir nach einer Übernachtung am Geirangerfjord am frühen Morgen die Einfahrt der MSC Orchestra miterleben können. Eindrücklich wenn so ein riesiges Schiff in einem so kleinen Hafen wendet und seinen Anker setzt. Noch am selben Tag fuhren wir weiter über die Trollstiegen Richtung Trondheim. Eine Stadt die man nicht unbedingt gesehen haben muss aber vielleicht lag es auch am Wetter das immer noch schlecht war.
Bei schönem Wetter fuhren wir am Tag darauf durch eine wunderschöne Landschaft mit vielen Seen und Flüssen Richtung Lillehammer. Hier haben wir uns die Stadt und die Olympiaanlagen von 1994 angeschaut.
Über Hoenefoss und an der Insel Utoya vorbei (hier war gerade Besuchstag der Angehörigen) fuhren wir mitten in den Freitgsabendstau von Oslo. Geschlafen haben wir hier auf dem Camping Ekeberg wo man eine wunderschöne Aussicht auf die ganze Stadt hat. Die darauf folgenden zwei Tage haben wir uns die Stadt, die Domkirche, das Schloss, den Yachthafen, Philipstadt, Radhausbrygge, die Festung und das Opernhaus angesehen. Nicht fehlen durfte natürlich der Vigelandsparken und der Holmenkollen, eine Sprungschanze der superlativen.
Nun verliessen wir Norwegen in Richtung Süden wo die Städte Göteborg und Malmö auf dem Programm standen. Hier gab es nebst dem Turning Torso dann auch wirklich viel zu sehen (wir sind ja jetzt in Schweden :-) ) und das Wetter zeigte sich auch wieder von der schönsten Seite.
Kopenhagen war unser nächstes Ziel das wir nach der Fahrt über die Öresund Brücke am frühen Nachmittag erreichten. Für diese Stadt haben wir drei Tage reserviert und wir waren uns einig das diese die schönste auf der ganzen Reise war. Man müsste wohl eine Woche verbringen um hier alles zu sehen, eine sehr lebendige und interessante Stadt.

Den zweitletzten Abend haben wir noch auf der Dänischen Insel Romo verbracht bevor es dann wieder zurück nach Goldenstedt ging. Drei wunderschöne Wochen im Norden gehen leider zu Ende, alles in allem eine der schönsten Reisen die wir gemacht haben, trotz einigen Regentagen.

 

Wanderferien in Flattach (A) im Mai 2011

Ende Mai 2011 fuhren wir für eine Woche nach Flattach in Kärnten zum Wandern. Sehr zu empfehlen ist das Häuschen in dem wir wohnten, sehr gut ausgestattet und ruhige Lage mit riesigem Garten. Die erste Wanderung machten wir auf dem Grossglockner, von der Franz Josefs Hütte gings aufwärts zur Gamsgrube. Sehr gut gefallen hat uns auch die Wanderung ins Seebachtal, wunderschöne Landschaft mit Glasklaren Bächen und Seen. Trotz etwas Regen am Schluss hat uns der Marsch am Weissensee auch imponiert, den Rückweg machten wir dann mit dem Schiff. Weiter besuchten wir noch Zell am See, den Affenberg bei Villach, die Burg Landskron und natürlich eine Fahrt über den Grossglockner.

Oktober 2010 Costa Blanca in Javea (Spanien)

Mitte Oktober fuhr ich noch eine Woche nach Spanien an die Costa Blanca. In Javea hatte ich mir für diese Zeit ein Ferienhäuschen gemietet und ich genoss die Sonnentage am Pool bei etwa 22°C (in der Schweiz viel zu dieser Zeit der erste Schnee).

Ferien September 2010 / Tag 14

Nachdem wir in Haslach einen Zwischhalt einlegten um einen Flohmarkt zu besuchen, reisten wir zur Burg Hohenzollern. Die 280 Treppenstufen hinauf zur Burg haben sich aber gelohnt, gut erhaltenes Bauwerk und super Aussicht auf die Umgebung. Am Abend reisten wir zurück nach Isny um am Freitag das Wohnmobil wieder gegen unser Auto einzutauschen.

Ferien September 2010 / Tag 13

Als wir in Strasbourg endlich einen Parkplatz gefunden hatten besichtigten wir diese schöne Altstadt. Wer bereit ist für ein Bier und einen Kaffee CHF 16.- zu bezahlen ist hier richtig, wir haben mit solchen Städten jedoch abgeschlossen.

Ferien September 2010 / Tag 12

Coburg war auf unserem Reiseplan weil ich über dieses Städchen einen interessanten Reisebericht gelesen hatte. Leider stand bei unserem Besuch an jedem zweiten Haus ein Gerüst mit entsprechendem Baulärm.

Ferien September 2010 / Tag 11

Nach einer langen Fahrt Richtung Süden wollten wir am Nachmittag noch auf den Brocken, 52.- Euro für die letzten 10 km mit der Bahn schien uns dann doch etwas zuviel. Wir fuhren darum weiter und machten noch eine Wanderung durch die Drachenschlucht.

Ferien September 2010 / Tag 10

Von Samstag bis Montag verweilten wir in Berlin, eine Stadt die man gesehen haben muss. Eine riesige Stadt mit sehr viel Grünflächen und einer Sehenswürdigkeit nach der anderen. Man könnte wohl einen Monat hier verbringen und würde noch lange nicht alles sehen. Das Olympiastadion hat uns besonders beeindruckt, mit solchen Steinen baut man sonst Villen.

Ferien September 2010 / Tag 9

Eigentlich wollten wir an diesem Tag eine Wanderung in der Tschechei machen, doch das Tal war wegen der schweren Unwetter im August gesperrt. So entschieden wir uns in der Sächsischen Schweiz zu bleiben und die Bastei von nahem anzusehen. Die Bastei war früher mal eine Festung und sicher eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeit der damaligen DDR.

Ferien September 2010 / Tag 8

Beinahe wären wir an Dresden vorbeigefahren, wie wir aber später feststellen mussten hätten wir etwas verpasst. Anfangs regnete es zwar noch, doch je länger der Tag umso schöner das Wetter. Alleine die Frauenkirche und der Zwinger sind eine Reise nach Dresden Wert. Was uns auch noch aufgefallen ist, wie wenig Verkehr es in dieser doch recht grossen Stadt hat.

Ferien September 2010 / Tag 7

Am Morgen besichtigten wir den Donaudurchbruch bei Weltenburg wo auch noch ein Kloster steht. Weiter nach Regensburg dass ein Besuch wert ist, eine der schönsten Städte die wir auf unserer Reise gesehen haben. Genug von Städten, bei Luisenburg wanderten wir durch das Felsenlabyrinth und staunten nicht schlecht wie diese Steine ihren Platz fanden, sehr eindrücklich.

Ferien September 2010 / Tag 6

Nach der klaren Ansage des Parplatzwartes vor der Allianz Arena "ihr müsst's da weg, da kimmen Busse hin vom FC Bayern" war die Stadtbesichtigung von München sehr kurz. Auf der Weiterfahrt Richtung Norden machten wir noch einen Zwischenhalt in Ingolstadt.

Ferien September 2010 / Tag 5

In Salzburg angekommen besichtigten wir erst die Festung, danach die wunderschöne Altstadt und die sonstigen Sehenswürdigkeiten. Am Abend ging es weiter nach München wo wir unsere Zelte direkt vor der Allianz Arena aufstellten. Noch nie zuvor hatten wir so eine grosse Nachttischlampe :-)

Ferien September 2010 / Tag 3+4

Über Seefeld fuhren wir bis nach Berchtesgaden und besichtigten am darauf folgenden Tag das Kehlsteinhaus. Das "Ferienhäuschen" welches durch einen Tunnel und mit dem Lift erreichbar ist bekam Hitler zu seinem 50. Geburtstag von seinen Parteikollegen geschenkt. Leider war das Wetter an diesem Tag sehr schlecht und somit war die Aussicht sehr beschränkt. Die Bauzeit von diesem Anwesen auf 1834m über Meer betrug gerade mal 13 Monate.

Ferien September 2010 / Tag 1+2

Nachdem wir am Freitag in Isny im Allgäu das Wohnmobil entgegen nahmen fuhren wir noch am gleichen Tag bis nach Füssen. Am Tag darauf wanderten wir zum Schloss Neuschwanstein und besichtigten dieses sehr gut erhaltene und wunderschöne Bauwerk.

Ferien August 2010 / Tag 8

Die letzte 6h Wanderung führte uns auf den Hochserles und von dort zur Maria Waldkirch, weiter zum Alpengasthof Gleinserhof. Dann folgte noch der steile Abstieg zurück nach Mieders.

Ferien August 2010 / Tag 7

16 Km Wanderung von Kampl nach Neustift, dann mit der Gondelbahn auf den Elfer. Zu Fuss weiter zur Pinnisalm wo wir uns einen Jausenteller genehmigten und zurück nach Kampl. Kaum im Hotel angekommen gabs Blitz und Donner und es Regnete wie aus Kübeln.

Ferien August 2010 / Tag 6

Am sechsten Tag machten wir einen Ausflug nach Innsbruck und spazierten durch die engen Gassen dieses schönen Städchens. Im Anschluss besichtigten wir die bekannte Bergisel Skisprungschanze und genossen den Ausblick auf die Stadt. Genug vom Stadtrummel fuhren wir dann noch zur Talstation der Stubaigletscher Luftseilbahn.

Ferien August 2010 / Tag 5

Mit der Kreuzjochbahn auf Schlick 2000, dann ein Spaziergang zur Aussichtsplatform "Stubaiblick" und alles bei fantastischem Wetter. Am Abend wie immer ein Verdaungsspaziergang nach dem Fünfgangmenue im Rastbichelhof um den Landschaftsteich in Kampl.

           

Ferien August 2010 / Tag 4

Ausflug auf den Kronberg, leider trieb der Nebel auch hier sein unwesen und somit war die Aussicht sehr beschränkt. Danach machten wir uns auf den Weg nach Kampl im Stubaital wo es am Abend noch einen Grosseinsatz der Feuwerwehr wegen einem Chlorgasalarm gab. Zu beachten ist das Tenue der Österreichischen Feuerwehr :-)

Ferien August 2010 / Tag 3

Nochmals eine 6h Wanderung vom Hohen Kasten --> Staubern --> Saxer Lücke --> Fälensee, Bollenwees --> Sämtisersee --> Brülisau. Man kann sich an dieser wunderschönen Landschaft kaum satt sehen.

Ferien August 2010 / Tag 2

Eine 6h Wanderung von der Ebenalp --> Wildkirchli --> Schäfler --> Messmer --> Seealpsee und zurück nach Wasserauen, leider hatte es an diesem Tag viele Nebelbänke. Die restlichen Fotos sind von Appenzell, ein wircklich schönes Städchen mit sehr speziellen Häusern.

Ferien August 2010 / Tag 1

Am ersten Tag unserer Ferien machten wir einen Abstecher zum Rheinfall in Neuhausen und besichtigten die Stadt Schaffhausen, leider bei schlechtem Wetter. Danach machten wir uns auf den Weg ins Alpstein nach Appenzell.

Albinen 2010

Im Juni 2010 verbrachten wir bei wunderschönem Wetter eine Woche Ferien in Albinen. Mit Wandern, arbeiten im Garten und Freunde besuchen ging die Woche leider viel zu schnell vorbei.

La Palma 2008

Im September 2008 machte ich eine Woche Ferien auf La Palma, die grüne Insel der Kanaren.

Korsika 2004

Die Ferien 2004 auf Korsika waren leider nicht dass was wir uns vorgestellt hatten, Abriss Total. Den Rest unserer Ferien verbrachten wir dann im Tessin wo wenigstens die Qualität dem Preis entsprach.

Pyrenäen 2008

Im Herbst 2008 machten wir mit unseren Freunden eine Töfftour durch die Pyrenäen. Wunderschöne Gebirgslandschaft und Kurven bis zum abwinken.

Ungarn / Wien 2009

Zuerst ging es nach Kecskemét in Ungarn an die Zweiergespann Fahr WM wo wir dem Team Wüthrich die Daumen drückten. Zugleich war in Kecskemét auch noch das Jährliche Weinfest und somit war jeden Abend etwas los im Städchen.

Danach ging es nach Wien wo wir uns vier Tage aufhielten. Die wohl schönste Stadt die wir bisher gesehen haben, sehr Empfehlenswert. Unser Design Hotel "Das Triest" ist optimal gelegen (U-Bahn) und es ist sehr modern ausgestattet.

Karibik 2004

Sonne tanken im Dezember 2004 in Punta Cana in der Dominikanischen Republick. Traumstrände und Temperaturen um die 30°C liessen uns Frost und Nebel vergessen. Das Hotel Occidental Allegro an der Playa Dorada hat uns auch sehr gut gefallen.

Dolomiten 2009

Wolkenstein im Val Gardena war im September 2009 unsere Feriendestination. Wir verbrachten eine wunderschöne Woche im Südtirol und unser Hotel www.welponer.it ist auch sehr empfehlenswert.

Dubai 2002

In Dubai waren wir im August 2002. Das Al Hamra Fort Hotel & Beach Resort war sehr schön, was uns weniger gefallen hat waren die 45-50°C im Schatten.

Kanada 2005

2005 sind wir von Vancouver aus mit dem Wohnmobil für vier Wochen durch British Columbia und Alberta gereist. Ein wunderschönes Land, für Naturliebhaber das Paradies, was es hier an Tieren und Landschaften zu sehen gibt ist einfach einmalig.

Gerhard Mathieu   •  Holzackerstrasse 3   •  CH - 4566 Kriegstetten